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Mai 2018

Innovative Verpackungslösung bei Conrad Electronic senkt Brutto-Versandvolumen um 10%

Durch den Einsatz unseres Kartonoptimierungstools konnte unser Kunde Conrad Electronic sein Brutto-Versandvolumen deutlich senken. Der Versandhausberater berichtete darüber - lesen Sie den kompletten Artikel hier:

Innovative Verpackungslösung bei Conrad Electronic senkt Brutto-Versandvolumen um 10%

Conrad Electronic ist mit dem neuen Shuttlekonzept wieder einmal ein Vorreiter in Sachen Technologie. Zum ersten Mal wurde eine 1-stufige Kommissionierung - also das Einlegen von Artikeln direkt in den Versandkarton - in Verbindung mit einem Shuttlelager realisiert. Auch im Bereich innovativer Verpackungskonzepte ist Conrad schon seit längerem ein Vorwegdenker.

So wurde für den Produktschutz der Waren im Karton schon 2010 am Ende der Versandstraße eine automatische Chipbefüllung eingeführt. Diese Chips werden aus Mais hergestellt, sind komplett biologisch abbaubar. Die Chipbefüllung funktioniert mit Sensoren, die in das offene Paket leuchten und feststellen, wie der Füllgrad des Kartons ist. Entsprechend des Füllgrades werden automatisch Chips in den Karton gefüllt. Allerdings konnte damit ein Problem nicht gelöst werden. Sperrige Artikel, die flach sind, wurden in einem großen Karton versendet. Der Füllgrad des Kartons war dementsprechend schlecht. Mit einem Kartonoptimierungstool kann Pierau Planung anhand eines eigens entwickelten Algorithmus den Füllgrad mit Hilfe der vorhandenen Geodaten der Artikel ermitteln. Danach wird der Füllgrad mit Kartonabmessungen berechnet und mit dem IST verglichen. Das Ergebnis war, dass mittels neuer Kartonagetypen der Füllgrad optimiert werden konnte. Konkret heißt dass, dass erhebliche Einsparpotentiale durch das Herunterschneiden der Kartonseitenwände erzielt werden konnten. Da der Sendungsdurchsatz bei Conrad sehr hoch ist, kamen nur automatisierte Lösungen in Betracht. Die Kosten für die Chipbefüllung konnten durch eine automatische Inletplatzierung reduziert und der Produktschutz gewährleistet werden. Durch das Inlet werden nämlich die Produkte im Karton selbst fixiert. Dementsprechend konnte auf das Befüllen mit Chips weitestgehend verzichtet werden. Das Brutto-Versandvolumen konnte durch diese Maßnahmen um rund 10% gesenkt werden. Dieses Einsparpotential hatte der Berechnungsalgorithmus von Pierau bereits im Vorfeld ermittelt, was den Investitions-Einsparungsvergleich schnell und einfach vor den Umstellungen ermöglichte.

Fazit: Die Anzahl der versendeten Pakete steigt zwar bei den meisten Versendern, aber der Warenwert in den Paketen sinkt. Dementsprechend ist eine Kostenoptimierung bei der Verpackungen umso wichtiger, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.