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September 2020

Sommerfest Extended: Pierau Planung – A Fortna® Company in Berlin

Auch, wenn es vor dem Schloss Charlottenburg gar nicht so aussieht: Letztes Wochenende konnten wir den Spätsommer wirklich genießen! Vom 4. bis zum 6. September 2020 haben wir uns „wie Bolle janz köstlich in Berlin amüsiert“.

Nach Anreise (Stau natürlich inklusive) und Check-In ging es für uns am Freitagabend in den Private Roof Club nahe der East Side Gallery. Ein köstliches Dinner in luftiger Höhe bildete einen gelungenen Auftakt unseres Hauptstadt-Besuchs.
Der Samstag startete mit einer Stadtrundfahrt. Siegessäule, Museumsinsel, Berliner Dom, Checkpoint Charly, Ku'damm, Brandenburger Tor, Rotes Rathaus – keine Sehenswürdigkeit wurde ausgelassen. Der zwischendurch aufkommende Mittagshunger wurde mit einer Ost-Berliner Currywurst von Konpopke`s Imbiß (so steht es wirklich noch auf der Leuchtreklame) erfolgreich bekämpft.

Dass wir so fließend vom Ost- in den Westteil wechseln wie im Zuge unserer Sightseeing-Tour, war bis vor 30 Jahren noch völlig undenkbar. Das verdeutlichte die Ausstellung „DIE MAUER – Leben mit dem Todesstreifen“ auf emotionale Art und Weise. Der Künstler Yadegar Asisi veranschaulicht in seinem 3D-Panorama anhand eines fiktiven Tages die beklemmende Normalität seines Lebens in den 1980er Jahren an der Mauer zwischen Kreuzberg und Mitte. Eine uns alle beeindruckende Retrospektive – auch die Kolleginnen und Kollegen, die kein geteiltes Deutschland mehr kennen!

Eindrucksvoll ging es am Nachmittag weiter: Es folgte der Aufstieg zur verglasten Kuppel des Reichstags über zwei gegenläufig angeordnete, leicht ansteigende Rampen. Im Kuppelinneren ließen sich an einem verspiegelten Konus hinunter einige Bewegungen der Bungestags-Abgeordneten erahnen – wir hätten zu gern mehr als Schemen gesehen! Der Blick über die Dächer Berlins war allerdings eine passable Alternative.

Den Abend verbrachten wir im plüschig-kitschigen Wohnzimmer der „Wilden Matilde“ im Nikolaiviertel. Unterhalten von Zirkuskunst, Gesang und Burlesque-Comedy ließen wir uns in die zauberhafte Welt der 1920er- bis 1940er Jahre entführen.

Den Abschluss unseres dreitägigen Sommerfestes bildete eine Bootstour, auf der die beiden größten Städte Deutschlands auf charmante Art und Weise verbunden wurden: 23 km auf der Spree und im Landwehrkanal in einer ehemaligen Hamburger Barkasse – unter unzähligen, architektonisch variierenden Brücken, vorbei an Bezirken wie Moabit, Tiergarten oder Neukölln. Unsere bezaubernde Stadtführerin, die Berliner Pflanze Waltraud, die ihr Wissen über „ihre Stadt“ großzügig mit uns teilte, behauptete indessen, Berlin habe mehr Brücken als Hamburg…Das überprüfte unser Geschäftsführer Björn Brunkow natürlich auf der Stelle und konnte es, Google sei Dank, direkt widerlegen. Gemeinsam lachten wir über Waltrauds Flunkerei – „versuchen konnte ick’s ja mal, wa?“

Das Fazit dieses Wochenend-Ausfluges: drei abwechslungsreiche, informative, spaßige Tage mit bunten Unternehmungen und einzigartigen Charakteren. Schön war’s mit Euch allen!